Arbeiter des Geistes leben von ihrer Inspiration. Da ist es hilfreich, kreative Gedanken gezielt zu fördern. Dazu braucht es im Alltag oft gar keine Sitzungen im Kollegenkreis, sondern ein wenig Arbeitszeit ganz allein mit gedanklicher Freiheit.

Wenn wir im Berufsleben nach Ideen, beispielsweise für eine Beilage oder Reportagethemen, suchen, gehört Brainstorming zu den Standardmethoden. Viele Menschen verbinden damit längliches Zusammensitzen, bei dem sich erfahrene Kollegen mit großem Ego aufspielen, andere vor allem rummosern und die meisten sowieso nur gestresst aufs Handy gucken.
Würden Sie in so einem Szenario auf gute Gedanken kommen und diese dann auch noch in die Runde werfen? Natürlich kann ein Brainstorming in der Gruppe mit Feedback und unterschiedlich denkenden Menschen sehr anregend sein, aber im Alltag wird es viele Situationen geben, in denen Sie alleine zu mindestens genauso kreativen Ergebnissen kommen können. Dafür lohnt es sich, das Brainstorming alleine zu üben.

 

Schaffen Sie die Atmosphäre für Kreativität!

Lösen Sie den Blick von E-Mails und Aufgabenliste, dem Kalender oder dem Artikel, an dem Sie arbeiten. Nehmen Sie sich stattdessen Schreibmaterial, Stifte oder die passende Hard- und Software vor, um Ideen leicht aufzuschreiben, zu malen und zu kombinieren. Für die meisten Menschen dürften Papier und Stifte (schwarz und bunt) eine gute Ausstattung sein. Sicher hilfreich ist es, wenn Sie den Platz wechseln.

 

Denken Sie in Worten, schreiben Sie sie auf und arbeiten Sie mit ihnen!

Power to the Zufall! Lassen Sie Ihre spontane Eingabe frei raus. Kramen Sie Worte aus Ihrem Kopf hervor, die Ihnen zu einem Gedanken einfallen. Schreiben Sie die Worte auf und denken Sie darüber nach, was aus diesen Worten entwickelt werden kann. Das schärft Ihre Schlagfertigkeit und führt Sie zu neuen Verknüpfungen.

 

Blättern Sie herum!

Nehmen Sie sich Illustrierte oder Bücher zur Hand und blättern Sie! Was fällt Ihnen ins Auge? Lassen Sie Zufall und Bewusstsein zusammenspielen! Eine besonders wertvolle Hilfe bietet oft ein Nachschlagewerk, also etwa ein Duden, ein kleines Wörterbuch oder auch ein Lexikon, in dem Sie scheinbar wahllos herumstöbern. Hier begegnen Sie Begriffen, die Sie zum Weiterdenken anregen.

 

Visualisieren Sie Ihre Gedanken!

Wenn Sie mit Papier arbeiten oder auch mit einer Mindmap im Computer, so können Sie nicht nur Ihre Gedanken dokumentieren, sondern auch deren Zusammenhang visualisieren. Nutzen Sie Ihre freie zeichnerische Fähigkeit, um Verbindungen herzustellen und zu zeigen, wie Sie vom Gedanken A zum Gedanken B kommen! Auf diese Weise machen Sie Ihre Entscheidungsfindung nachvollziehbar. Das ist wichtig, um die Qualität zu steigern.

 

Wo sind die Alternativen?

Überwinden Sie Denkfaulheit. Wenn Sie ein ganz nettes Ergebnis haben, verharren Sie nicht. Hinterfragen Sie die Route zu Ihrer Idee! Wie sind Sie dahin gekommen? An welcher Stelle hätte Sie ein alternativer Gedanke vielleicht auf einen anderen interessanten Weg gebracht? Machen Sie sich diese Extra-Arbeit und kritisieren Sie sich!

 

Stehen Sie auf und gehen Sie raus!

Statt eingerostet herumzusitzen, bringen Sie bitte Ihren Kreislauf in Schwung und gönnen ihm Frischluft!

 

 

 

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